Music
ESC-APE hat seinen Ursperung Ende des letzen Jahrtausends, als wir in unseren jungen und unzähmbaren Jahren durch unzählige Detroit und Eloctro Partys schwuften das Zürcher Nachtleben kräftig durchrüttelten. Unvergessen an dieser Stelle, die verrückten abende im alten legenderen Rohstofflager an der Josefssrtasse, in denen Diliz, Jeba und Zeno sehr oft anzutreffen waren, jeder mit seinem eigene Gebiet im Club, vornehmlich verteilt an den 3 verschiedenen Bars, aber auch oft auf der Tanzbühne. Später weillte auch Weasy in diesen Partys, obwohl der Haudegen damals lieber Leute balkanesischer Herkunft auf dem Parkplatz niederschlug.. (lol). Die Idee selber Musik zumachen hatten wir schon damals, wie es aber so ist, investierten wir unsere Energie vornehmlich ins Party machen und weniger in unsere Träume von der eigenen Crew.
Während einer Letargy Party im Jahr 2000 machte es dann Click bei Zeno. Auf dem Weg zum Detroit Floor höhrte er die Beats aus dem Breakbeat/Drum & Bass Floor, die Beats wurden von niemanden geringeren als von Roni Size aufgelegt. Kurzerhand wechselte Zeno in diesen Floor, damals noch sehr zum Unmut von Diliz und CO. Später an diesem Abend trafen wir uns dann schliesslich alle wieder, und zwar im Drum and Bass Floor. Diese Nacht bleibt unvergessen, die 160 Beats setzten sich sehr schnell in unseren Köpfen fest, das unglaubliche Volumen der Bässe sätigte unsere “leeren” Party Bäuche, und die so gegensätzliche Leichtigkeit dieser urbanen Musik wurde zu unserem neuen Lebensmittelpunkt.
So zechten wir bis zu viermal in der Woche durch diverse Drum and Bass Partys in Zürich, wo diese gerade eine Aufschwung zu erfahren schienen. Was heisst Aufschwung, Drum and Bass Partys blieben zum Glück immer eine alternative Szene in denen der Kommerz meistens aussen vor blieb. Trotz der nun schon wesentlich “ruhigeren” Gangart im Drum and Bass Umfeld, die Idee vom selber Musik machen blieb eine Idee, die permanent da war, aber irgendwie sich nicht gegen unsere Bequemlichkeit durchsetzen konnte.
Ernst wurde es dann erst im Jahr 2002, mit 25 schon das Partyrentenalter vor Augen, mieteten Weasy, Dilliz und Zeno in Zürich einen Uebungsraum, das Auquarium. Hier begann das jetzige ESC-APE erst richtig. Wir legten zusammen Platten auf, produzierten Sound und hiengen rum, wobei letzderem auch viel Bedeutung beigemessen wurde.
Die nächsten Jahre kann man wohl als die Blütezeit der ESC-APE crew bezeichnen. An einem Roni Size Konzert im Jazz Festival Montreux stiess noch Franky One alias “Franky fucking four fingers” zu ESC-APE. Mit seiner Begeisterung für Drum and Bass und für Partys wurde er ohne Bewerbung aufgenommen. Auch mit an Boot kam der allgegenwärtige und unverwüstliche MC Jeba allias Tasa Masaroil… Zu dritt heizten DJ Diliz, DJ Franky One und MC Jeba an zahlreichen Party ein. Die Auftritte waren quer durch die ganze Schweiz verteilt, aber ESC_APE konnte sich überall gut durchsetzen. Das lange Warten und die dadurch enstandene konsequente gute Qualität schien sich zu lohnen. Ende 2003 hätte man den Durchbruch schaffen können, ESC-APE war seiner Zeit voraus, in der Musik reif und bei den Peoples sehr beliebt.
Wahrscheinlich war ESC-APE zu diesem Zeitpunkt schon zu reif, den anstatt so richtig durchtzustarten, investierten die Members mehr Zeit in Beziehungen und Jobs. Die Auftritte wurden weniger, die Produktionen von Diliz und Zeno wurden nie fertig, gewisse Streitigkeiten und Allüren unter dem Akteuren brachten dann das ganze fast vollständig zum erliegen.
Momentan beschränkt sich ESC-APE auf ganz wenige einzelne Auftritte, wobei man anmerken muss, dass die Luft raus ist, Sound wird gemacht wenn man Lust hat, sonst eben nicht, niemand verkörpert diese Philosophie besser als DJ Diliz, egal an welcher Party…
Vielleicht haben wir unser Partyrentenalter nun erreicht, wer weiss?
Akteuere:
DJ Diliz (DJ and Producer)
Dj Franky One
MC Jeba





